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Farbenblindheit – Sehen in Schwarz-Weiß?

Die Farbenblindheit, oder auch Achromatopsie, ist eine Farbsinnstörung, bei der keine Farben, sondern nur Kontraste wahrgenommen werden können. Bei der angeborenen Farbenblindheit besteht eine Störung des Sehens in der Netzhaut. Es gibt auch eine erworbene Form der Farbenblindheit, die als neurologische Störung durch ein Trauma oder eine Unfall entstehen kann.

Umgangssprachlich wird auch die Rot-Grün-Schwäche häufig als Farbenblindheit bezeichnet. Dabei handelt es sich jedoch um eine Farbenfehlsichtigkeit (Farbenanomalie), die relativ häufig auftritt. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung, vorwiegend Männer, sind davon betroffen. Die Farbenblindheit hingegen tritt sehr selten auf. Medizinisch ist sie ein vollständiger Ausfall des Farbsinns und geht in der Regel mit anderen Symptomen einher, wie etwa einer geringen Sehschärfe und einer extremen Blendungsempfindlichkeit.

In Deutschland gibt es um die 3.000 Achromaten, also Personen, die von einer totalen Farbenblindheit betroffen sind. Der US-amerikanische Schauspieler Paul Newman war ein Achromat. Aufgrund dieser Anomalie konnte er nicht Pilot in der US Navy werden, statt dessen verrichtete er Dienst als Funker.

Ursachen der Farbenblindheit

Die farbliche Wahrnehmung der Umgebung wird grundsätzlich möglich durch die sogenannten Zapfen (Farb-Rezeptoren) in der Netzhaut des Auges. Es gibt drei Arten dieser Farb-Rezeptoren, von denen bei Achromaten keine funktioniert. Sie verfügen nur über Stäbchen-Rezeptoren, die für das Hell-Dunkel-Sehen ausgelegt sind. Bei Normalsehenden ermöglichen die Stäbchen das Dämmerungssehen, da diese lichtempfindlicher sind als die Zapfen. Bei hellem Tageslicht leiden Achromaten daher unter einer hohen Blendungsempfindlichkeit – ihre Stäbchen sind überlastet, wodurch die Sehkraft sehr stark zurückgeht.

Ein von Achromatopsie Betroffener sieht nur Grau-Schattierungen zwischen schwarz und weiß. Dabei erscheint dunkles, intensives Rot oft dunkler als ein intensives Schwarz. Die Sicht ist nicht unscharf, Konturen werden scharf gesehen.

Im Zentrum der Netzhaut, dem gelben Fleck, befinden sich beim gesunden Menschen nur Zapfen. Beim Achromaten befinden sich dort keine funktionierenden Sinnesrezeptoren. Dadurch entsteht bereits in den ersten Lebenswochen eine ständige Augenunruhe, der sogenannte Nystagmus. Er ist Folge der schlechten zentralen Sehschärfe, wird aber von den Betroffenen selbst nicht wahrgenommen.

Korrektur der Farbenblindheit

Eine einfache Korrektur der Farbenblindheit durch Kontaktlinsen oder Brille wie bei anderen Sehstörungen ist leider nicht möglich. Für die angeborene Störung der Netzhaut gibt es derzeit keine Therapie. Es gibt Möglichkeiten einzelne Symptome zu lindern. So lässt sich die Blendung reduzieren durch spezielle Kantenfilterbrillen oder getönte Kontaktlinsen. Es gibt speziell beschichtete Brillengläser, die helfen können eine Rot-Grün-Schwäche auszugleichen oder wenigstens zu reduzieren. Um die schwache Sehschärfe auszugleichen werden Vergrößerungshilfen genutzt, beispielsweise Lupen, Lesegeräte oder Brillen mit integrierten Lupensegmenten. Teilweise können elektronische Farberkennungsgeräte oder neuartige Kameras eingesetzt werden. Doch diese Entwicklungen stecken noch in den Kinderschuhen.

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